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Relative Freiheit ist auf die Beziehung zu einer Beschränkung angewiesen.
Beispiele:
1) Der Mensch arbeitet hart und erfreut sich anschließend seiner Freizeit und Hobbys.
2) Der Mensch erlaubt sich Freiheit /Nichtstun nur dann, wenn er etwas geleistet und seine Pflichten erfüllt hat /völlig erschöpft ist.
3) Ein Mensch in Haft empfindet sich eingesperrter als ein „freier“ Mensch, der sich seinen Pflichten ausgeliefert fühlt.
Relative Freiheit kann nur in Beziehung zu einer Beschränkung gelebt und erkannt werden.
Relative Freiheit TUT man!
Man*) läuft barfuss über eine Wiese.
Man fliegt mit einem Flugdrachen durch die Lüfte.
Man taucht im Wasser.
Man fragt seine Mitmenschen um deren Meinung.
Die Erfahrungen relativer Freiheit lassen sich in Worte kleiden.
Absolute Freiheit
Ich BIN und ich wähle BEWUSST als Schöpfer.
Vergleiche und Zweifel sind kein Thema.
Als Schöpfer empfinde ich jede meiner Handlungen als freie Wahl (Freiheit) – JETZT, im Alltag, in meinen so genannten Verpflichtungen.
Absolute Freiheit braucht keine Bezugspunkte. Sie ist ein Bewusstseins-zustand wie LIEBE und sich ihrer selbst voll bewusst.
„Wie weiß ich, dass ich sie erfahre?“, fragt das kleine Ego voll Zweifel?
„Genau DAS ist die Erfahrung. Du wirst es WISSEN!“
Der Mensch IST, was er zu tun wählt. Die Handlungen mögen sich von jenen der relativen Freiheit rein äußerlich nicht unterscheiden. Die Art und Weise, wie sie vollzogen und erfahren werden, entspringt einer feineren Bewusstseinsebene: GEIST und EGO sind eins. Das erweiterte Ego (großes ICH) erkennt in diesem Prozess: In Wirklichkeit ist der Mensch ein freies Wesen.
Ein typisches Merkmal absoluter Freiheit ist, dass ich sie in unserer alten Sprache nicht beschreiben kann. Ich kann sie nur erfahren. Und diese Erfahrung IST klare Bewusstheit - jenseits der Gefühle.
Relative Freiheit bedarf einer Beschränkung /eines Bezugspunktes, um erfahren zu werden. Als dualer Mensch sind wir sogar darauf angewiesen. Wie ist es nun trotzdem möglich, absolute Freiheit zu entwickeln?
Absolute Freiheit entspringt der absoluten Wertfreiheit im Umgang mit sich selbst und anderen. Wer in Mitgefühl für sich selbst und andere spontan reagiert – in allen Situationen – hat sich bereits mit seinem GEIST atmend verbunden. Und: Ich kann absolute Freiheit nicht entwickeln = tun. Sie entwickelt sich selbst, weil ich es zulasse… Auch LIEBE kann ich nicht tun sondern nur zulassen. Sie geschieht, wenn ICH ohne Angst BIN.
Wenn du an einem Beispiel absoluter äußerer Beschränktheit interessiert bist, lies die Geschichte von Johannes: www.johannes-zauner.at. Dein Mitgefühl mag dich Schritt für Schritt über die relative Freiheit hinaus führen und in der absoluten Freiheit „erwachen“ lassen.
*) Ich wähle für die Beispiele relativer Freiheit bewusst das unpersönliche „man“ als Ausdruck der kollektiven Realität.