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Ein Ausflug in das Altbekannte
Je offener, bewusster und freier ein Mensch ist, desto sensibler reagiert er auf Zwänge. Sein auf die Materie fokussierter Verstand begreift, ohne Zwang geht auf der Erde gar nichts. Fühlt er sich vielen Erfahrungen jedoch ausgeliefert, findet er Zwang ganz normal. Es ist eben so, wie es ist!
Der Mensch muss sich in soziale Gefüge einordnen und er muss Geld verdienen. Er muss essen und schlafen. Das soziale Leben schlechthin bringt es wiederum nach sich, dass er sich an Termine und bestimmte Zeiten halten muss. Unsere elektronische Welt macht das Leben auch nicht einfacher sondern komplexer. Alles muss noch schneller gehen. E-Mails wollen beantwortet werden, Kontakte auf diversen Plattformen wollen geknüpft und gepflegt werden. Der Mensch muss immer mehr tun – manches sogar gleichzeitig.
Schon um Mensch zu sein, muss sich sein Geist in einen Körper hinein zwängen. Doch diesen Zwang wird er erst als solchen wahrnehmen können, wenn er seinem Geist die Führung überlässt. Er wird sich jedoch niemals klein fühlen sondern das Besondere des Menschseins vollumfänglich begreifen.
Spannend ist, wie der unbewusste Anteil im Mensch auf kollektive Zwänge reagiert.
Am Beispiel der derzeitig zwanghaften Panikmache in Bezug auf die Schweinegrippe und deren so genannten Immunisierung ist ein besonderes Phänomen zu beobachten:
Auf der einen Seite stehen jene Menschen, die die Angst vor einer Pandemie schüren, auf der anderen Seite stehen jene, die die Angst vor den Folgen einer (gefährlichen) Impfung in allen Details aufzeichnen. Beide Seiten sind ihren unbewussten Ängsten ausgeliefert und verteidigen ihre Überzeugung zwanghaft.
Dieses Beispiel zeigt: Die Macht- und Ohnmachtspiele steuern auf einen absoluten Höhepunkt zu. Täter und Opfer finden aufgrund von Ähnlichkeit – aufgrund ihrer ähnlichen Gefühle – zusammen. Jede Seite ist davon überzeugt, im Recht zu sein.
Altbekannte Beispiele sind die menschlichen IDEALE. Menschen fühlen sich sogar verpflichtet, allen menschlichen Erfahrungen wertfrei zu begegnen. Sie wollen etwas leben, wogegen sich ihr Ego heftig wehrt. Eifersucht, Panik, Depressionen sind die Folge. Was der Mensch in Einklang mit seinem Geist verstanden hat, lässt sich nicht zwanghaft leben. Er kann es nur mit Gefühl Schritt für Schritt - am besten spielerisch - entwickeln.
Zwang und Druck sind wie gestampfte Erde. Wachstum, Lebendigkeit und Lebensfreude sind nicht möglich.
Der bewusst werdende, fühlende Mensch lehnt sich in seinem Sessel gemütlich zurück und blickt in die goldene Herbstnatur. Er erfreut sich seines Lebens und richtet seine Aufmerksamkeit auf sein Inneres.
Was genau fühlt er angesichts jener Machtspiele, von denen er hört und liest… die ihn gar nicht direkt betreffen?
Leise Widerstände mögen an die Oberfläche kommen… Widerstände gegen die Dummheit der Menschheit.
Hm… Widerstände bedeuten, dass es da noch etwas zu transformieren gibt, das bis jetzt noch keine Chance hatte, an die Oberfläche des Tagesbewusstseins zu driften. Und was der Verstand als Dummheit bezeichnet, ist nur etwas, was genau er – der Verstand - nicht versteht, was er alleine gar nicht verstehen kann.
Ist also nur unser Verstand „dumm“?
Nun, er ist ein Werkzeug – nicht mehr und nicht weniger. Was kann ein Werkzeug für sich alleine schon erschaffen… oder begreifen?
Der Mensch im Sessel atmet und zentriert sich in seiner Mitte. Er lässt alle Gedanken los… und lässt sich von seinem GEIST überfluten.
Ein klarer Gedanke erreicht sein bewusstes Sein.
Der Mensch begreift, dass er ein GEFÜHL für die menschlichen ZWÄNGE entwickeln soll, um diesen subtilen Widerstand zu transformieren.
Er lässt seinen Verstand noch einmal gänzlich los und atmet.
Er fühlt, sieht und begreift die Isolation von ZWANG. Dieser konnte so mächtig werden, weil wir ihn ständig mit Widerstand füttern. Ablehnung ist eine Form von subtiler Aufmerksamkeit, die diesen Parasit (= Schatten) an seinen Wirt (= Licht) heftet.
In Wirklichkeit verbeißt sich dieser Parasit in das emotionale und mentale Feld der Menschen. Nicht geklärt, vernebelt er die gesamte „Infrastruktur“ seines Wirtes.
Die von Zwängen ausgelöste Ohnmacht ist ein Schattenwesen, dessen Namen in unserer Gesellschaft nicht genannt werden darf. Man muss stark und „dabei“ sein. Ohnmacht bedeutet Schwäche. Diese wird am intensivsten in Krankenhäusern behandelt. Man versucht, die aus der Ohnmacht geborenen Symptome mit diversen medizinischen Methoden – vor allen Dingen mit Medikamenten - weg zu therapieren.
All das ist in Ordnung. Es ist ein sehr bekanntes und beliebtes Spiel.
Die Mächtigen, die hinter unseren größten Ängsten stehen, mögen uns nicht bekannt sein. Doch wie mächtig sind sie in Wirklichkeit? Können wir ihnen ausgeliefert sein, wenn wir ein gutes GEFÜHL für ihre Spiele entwickeln?
Wenn wir zu unseren Zwängen mit Gefühl und Aufmerksamkeit in Beziehung treten, erlösen wir persönliche und kollektive Ängste.
Wir werden ihnen jedoch sehr wohl ausgeliefert sein, wenn wir uns wehren, wenn wir gegen sie handeln, wenn wir sie verurteilen.
Der einzelne Mensch mag sich klein und unbedeutend fühlen. Doch der einzelne Mensch ist eine Illusion. Jeder einzelne ist Teil des Frequenzbandes „Menschheit“. Wir SIND die Zusammensetzung unterschiedlicher Felder und in Wirklichkeit EINS.
Derzeit findet ein Kampf jener „Eigenschaften“ *) statt, die der Unbewusstheit noch immer ausgeliefert sind. Nur unbewusste Anteile kämpfen. Sie suchen ihre komplementären Seiten. Die bewussten Anteile entwickeln Gefühle – vor allen Dingen Mitgefühl.
Sie lassen ALLES-WAS-IST durch ihr Wesen fließen.
LICHT ist stärker als Dunkelheit. Bereits ein kleines Fenster kann einen Raum erhellen.
BEWUSSTHEIT ist WEISSES LICHT. Sie wirft keinen Schatten und ist sich ihrer selbst bewusst.
Wo immer ich Fragen stelle, wo immer ich mich nicht auskenne, agiere ich aus der Dunkelheit heraus.
Wo immer ich mich unsicher fühle, wo immer ich Angst habe, bin ich unbewusst.
So einfach ist das! Wie immer wählt ein Wesen selbst, was es erfahren möchte. Manch eines ist der Faszination von ohnmächtigen Gefühlen ausgeliefert. Es muss nicht immer Angst sein, die uns gefangen hält.
Genau betrachtet ist Faszination die extremste Form von Angst. Sie führt uns – endlich - in jene Bereiche (realms), die zu erforschen wir beschlossen haben.
Gefühlte Zwänge führen direkt in die absolute Freiheit. Sie lassen mich durch Absicht meine Erfahrungen wählen.
BeGEISTerung ist mein neuer Partner. Sein Name darf sehr wohl genannt werden. Doch hat er gar keinen Namen. Denn Worte haben nur in unserer linearen Welt Bedeutung.
In Wirklichkeit, auf der wirkenden Ebene, erfahren wir viel mehr. Dort sind wir lebendige ineinander greifende Bilder /Hologramme. „Dort“ erfahren wir uns multidimensional… vollständig… kreativ… ekstatisch. Dieses „dort“ ist jedoch kein Ort. Es ist genau so hier und Jetzt wie alles andere auch.
JETZT lebe „ich“ hier auf der Erde. Das ist meine persönliche Erfahrung, selbst wenn ich weiß, dass alles Illusion ist.
Ich BIN Teil des Ganzen. Selbst wenn ich nur einen Teil davon erfahren kann, kenne – als Teil eines Hologramms – das Ganze.
Dieser Teil ist sich des besonderen Abenteuers bewusst. Er liebt und genießt es. Und manchmal ärgert er sich… über sich selbst.
Warum er sich noch ärgert, möchtest du wissen?
Ich kann nur dann authentisch Mensch sein, wenn ich mich dieser speziellen Erfahrung ausliefere und vergesse, wer ich in Wirklichkeit bin.
Dahinter steckt die Absicht des GEISTES, für den „ich“ mich in einen menschlichen Körper „gezwängt“ habe. ICH war /bin / werde so mutig sein, die Illusion von Getrenntheit zu erfahren.
*) Erfahrungen sind in Formen gekleidete InFORMation. Solange ich auf Formen reagiere, lasse ich mich von einem gespiegelten Bild (oder von einer Geschichte) verführen und werde die Ähnlichkeit – nämlich die ähnlichen Gefühle – nicht wahrnehmen und das Spiel nicht durchschauen können.